Cardano: Midnight soll Zcash, Monero, Dash in 12 Monaten überholen
Cardano-Gründer Hoskinson behauptet, dass Midnight Zcash, Monero und Dash binnen 12 Monaten überholen wird. Midnight soll Privacy und Compliance per selektiver Offenlegung verbinden und als Zusatzschicht auf...

- Cardano-Gründer Hoskinson behauptet, dass Midnight Zcash, Monero und Dash binnen 12 Monaten überholen wird.
- Midnight soll Privacy und Compliance per selektiver Offenlegung verbinden und als Zusatzschicht auf bestehenden Chains laufen.
Cardano-Gründer Charles Hoskinson hat am 25. Januar in Sapporo (Hokkaido) seine Japan-Tour mit einem Midnight-Workshop eröffnet und angekündigt, Midnight solle binnen eines Jahres zum führenden Privacy-Projekt im Krypto-Sektor werden.
Hoskinson positioniert Midnight als Brücke zwischen Privacy und Compliance, mit selektiver Offenlegung statt öffentlicher Datenspur. Hoskinsons Kernthese lautet, dass die Kryptoindustrie bislang vor allem „die transparente Seite“ gebaut habe, nicht aber die private Seite, die für reale Geschäftsprozesse zwingend ist.
„Wir haben nur eine Seite von Yin und Yang gebaut. Wir haben nur die transparente Seite gebaut. Wir haben nicht die private Seite gebaut.”
Sein Punkt ist weniger Technik als Kontrolle: In vielen Privacy-Systemen lässt sich kaum granular steuern, was man wem und wann offenlegt. Regulatorik, sagt er, dürfe nicht zur Dauer-Transparenz werden: KYC/KYB/AML müsse möglich sein, ohne dass persönliche Daten für alle sichtbar sind.
Sein Argument: Solange Compliance auf öffentlichen Chains bedeutet, persönliche Daten in die Öffentlichkeit zu drücken, sei das für Unternehmen nicht tragbar. Er formuliert es drastisch:
„Wenn du Informationen über dich selbst auf einem öffentlichen Netzwerk teilst, kann jeder auf der Welt […] sehen, wo du lebst, deinen Namen […] wie viel Geld du verdienst […] Das ergibt keinen Sinn, um Handel zu betreiben.“
Für Hoskinson ist das ein struktureller Vorteil von Midnight: Midnight soll Privacy-Enhancing Technology so integrieren, dass Compliance möglich ist, ohne dass der Nutzer global gedoxxt wird. Er nennt das fehlende Privacy- und Disclosure-Fundament „eine der größten Barrieren“, warum Krypto noch nicht überall im Alltag verankert ist.
Hoskinson erklärte zudem, dass Privacy-Coins von Ingenieuren gebaut worden sei, ohne konsequenten Fokus auf UX; Mainstream-Produkte bräuchten „Abstraktion“ und „Intents“, also die Fähigkeit, dem System nur ein Ziel zu geben, während Solver/Netzwerke die Ausführung optimieren.
Seine Wette ist Go-to-Market: Midnight soll nicht als neue L1 verdrängen, sondern als Zusatzschicht dort andocken, wo Nutzer und Liquidität schon sind. Er verweist darauf, dass allein 2025 „11 Millionen Tokens“ gescheitert seien und dass große VC-finanzierte Launches „keine Adoption“ erreicht hätten. Gleichzeitig beschreibt er Bitcoin, Ethereum, Solana und Cardano als besonders geeignet, weil Communities und Kapital dort nicht einfach abwandern.
Midnight soll deshalb nicht als Ersatz antreten, sondern als Zusatzschicht:
„Du bleibst auf Solana […] aber es funktioniert auf Midnight. Du bleibst auf Cardano […] funktioniert auf Midnight. Du kannst Bitcoin ausgeben […] aber es funktioniert auf Midnight.“
Midnight will Privacy-Funktionalität dorthin bringen, wo Nutzer und Liquidität bereits sind, statt Migration zu verlangen. Technisch verkauft er Midnight als Best-of-Ansatz: Polkadot als Basis, ergänzt um Ideen aus Aptos, Zcash und Near – ohne ideologischen Overhead. Hoskinson macht schließlich den Vergleich explizit über den Zeithorizont:
„Innerhalb eines Jahres wird Midnight jeden im Privacy-Bereich überflügeln, weil wir wissen, wie man diese Probleme löst.“
BREAKING NEWS
MIDNIGHT WILL ECLIPSE EVERY PRIVACY PROJECT WITHIN A YEAR😱😱😱@IOHK_Charles says within a year, Midnight is going to eclipse anybody in the privacy space because we know how to solve these problems. pic.twitter.com/fCiP2RD0dz
— Mintern (@MinswapIntern) January 26, 2026
Außerdem verwies Hoskinson auf die Expertise seines Teams: „Weil wir 168 Wissenschaftler eingestellt haben, die sich die letzten vier Jahrzehnte ihres Lebens diesem Ziel gewidmet haben. Einer der Entwickler schrieb das erste Online-Computerspiel. Er war in Stanford, als dort das Internet aufgebaut wurde […]. Er programmierte Pong, das erste Online-Spiel. […] Er arbeitet daran, genau wie der 22-jährige Doktorand, der Entwickler hier in Japan und alle anderen Beteiligten. Deshalb werden wir gewinnen,” so Hoskinson.
Der Cardano Gründer macht auch deutlich, wie Cardano profitieren wird. Cardano habe zwar Dezentralisierung und Governance, aber das DeFi-Ökosystem findet keine Anwendung. Midnight soll Cardano also Anwendungen geben, die “Solana-Apps nicht bringen oder Ethereum-Anwendungen nicht bringen“: Produkte wie „eine private DEX“ oder „ein privater Prediction Market“ oder „ein privater Stablecoin“. Genau darüber soll Cardano Relevanz und Nutzer ziehen.
Martin Lorenz ist Chefredakteur von Crypto News Flash und lebt seit Jahren buchstäblich im Krypto-Kaninchenbau. Er verfolgt Bitcoin und Co. noch aus der Zeit, als über digitale Währungen eher gelächelt als diskutiert wurde – und hat seitdem unzählige Hypes, Crashs und Regulierungswellen journalistisch begleitet. Sein Fokus: klare Einordnung statt Buzzwords. Martin verbindet Leidenschaft für Blockchain-Technologie mit einem nüchternen Blick auf Märkte, Regulierung und makroökonomische Entwicklungen. Wenn er nicht gerade an Überschriften feilt oder an Hintergrundrecherchen sitzt, diskutiert er mit Entwicklern, Tradern und Analysten, um die Geschichten hinter den Kursbewegungen ans Licht zu holen.
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