Cardano will 50x schneller werden: Leios kommt 2026
Cardano plant für 2026 mit Ouroboros Leios ein Layer-1-Upgrade, das den Durchsatz in der ersten Mainnet-Version von rund 10 auf etwa 500 Transaktionen pro Sekunde steigern soll (50x). Input Output peilt ein...

- Cardano plant für 2026 mit Ouroboros Leios ein Layer-1-Upgrade, das den Durchsatz in der ersten Mainnet-Version von rund 10 auf etwa 500 Transaktionen pro Sekunde steigern soll (50x).
- Input Output peilt ein erstes öffentliches Leios-Testnet Ende Q2 an.
Cardano bereitet für 2026 ein Layer-1-Upgrade vor, welches die Transaktionsgeschwindigkeit um den Faktor 50 erhöhen wird. Auf einem Community-Event in Tokio am 8. Februar erklärte Input Output und Cardano-Gründer Charles Hoskinson den Plan für Ouroboros Leios, inklusive Roadmap, Zielmetriken und dem Anspruch, Skalierung ohne Abstriche bei Dezentralisierung und Sicherheit zu liefern.
Cardano wird in 2026 skalieren
Michael Smolenski, Product Manager für Cardano Core bei Input Output, erklärte die Ausgangslage:
„Unsere Stake-Pool-Operatoren müssen langfristig die Kosten ihres Betriebs aus Transaktionsgebühren statt aus Block Rewards decken, und um das zu schaffen, brauchen sie eine Netzwerknutzung von rund 50 Transaktionen pro Sekunde. Wir können also offensichtlich nicht dort bleiben, wo wir sind – bei 10 Transaktionen pro Sekunde. Wir müssen vorwärtsgehen.“
Leios soll als Layer-1-Upgrade den Durchsatz in der ersten Mainnet-Version auf 500 Transaktionen pro Sekunde bringen: „Mit Leios erreichen wir beim ersten Release im Mainnet eine 50-fache Verbesserung der Netzwerkkapazität – wir gehen von 10 Transaktionen pro Sekunde auf 500 Transaktionen pro Sekunde. Aber wir hören da nicht auf. Das ist nur der Anfang.“
Smolenski kündigte eine schrittweise Skalierung an, um die Infrastruktur der Stake-Pools langsam an die steigenden Anforderungen heranzuführen: Ein Sprung von 10–15 TPS auf 10.000 TPS „muss strategisch“ erfolgen.
Statt nur TPS zu betonen, verwies Smolenski aber auch auf eine Throughput-Messung über Datenmenge: Ziel seien „300 Transaktions-Kilobytes pro Sekunde“ im ersten Release, bei einer „Bestätigungszeit zwischen 20 und 80 Sekunden“. Der Grund: Transaktionen und Skripte hätten unterschiedliche Größen, weshalb die Datenrate präziser sei als eine reine Zählung.
Aus Prototyping-Ergebnissen leitete er ab, dass bei etwa 300 Transaktions-KB/s „die Bestätigung zwischen 20 und 50 Sekunden“ liege. Bei höherem Tempo zeige sich in den aktuellen Tests „Stau“, Transaktionen würden später eintreffen, in der Mempool-Warteschlange landen und dadurch länger brauchen. Smolenski betonte jedoch, dies sei „nur der erste einfache Release“ von Leios, weitere Verbesserungen seien vorgesehen.
Beim Fahrplan nannte Smolenski einen konkreten Meilenstein: Nach Forschung, Planung, Prototyping und Simulationen befinde man sich „in aktiver Entwicklung“ und peile „das erste öffentliche Testnet von Leios Ende Q2“ an. Für den Mainnet-Fork gibt es noch kein festes Datum.
Hoskinson: Leios löst das Trilemma
Charles Hoskinson bezeichnete Leios während seiner Rede als Ergebnis einer langen Forschung:
„Wir haben mehr als zwei Dutzend Papers veröffentlicht und Dutzende Protokolle implementiert, und Leios ist das Produkt von mehr als 15 Engineering-Firmen über die Jahre hinweg – und das Produkt von 168 Wissenschaftlern über einen Zeitraum von zehn Jahren, an Institutionen von Stanford bis zum Tokyo Institute of Technology.“
Inhaltlich stellte Hoskinson Leios nicht primär als TPS-Wette dar, sondern als Lösung des Blockchain-Trilemma.
„Warum Leios besonders ist: Es geht nicht um TPS. Es ist die Auflösung des härtesten Problems in Konsens und Blockchain – das Blockchain-Trilemma. Uns wird gesagt, man kann nur zwei auswählen: Dezentralisierung, Sicherheit und Skalierbarkeit. Dieses Protokoll ist dezentral, sicher und schnell.“
Hoskinson betonte zudem einen besonderen Sicherheitsmechanismus, der als Rückfall auf den Status quo gedacht ist:
„Und das Verrückte daran ist: Wenn das Protokoll scheitert, dann scheitert es zu dem, was wir heute haben. Es kollabiert zurück auf das gleiche Protokoll, das wir heute nutzen.“
In diesem Zusammenhang verwies Hoskinson auf den 21. November 2025, als die Cardano-Blockchain einen unerwarteten Fork durch eine fehlerhafte Transaktion erlebte und sich von allein wieder synchronisierte: „Cardano ist in zwei Netzwerke gesplittet. Und wisst ihr, was es gemacht hat? Es ist von selbst wieder zusammengekommen.“
Martin Lorenz ist Chefredakteur von Crypto News Flash und lebt seit Jahren buchstäblich im Krypto-Kaninchenbau. Er verfolgt Bitcoin und Co. noch aus der Zeit, als über digitale Währungen eher gelächelt als diskutiert wurde – und hat seitdem unzählige Hypes, Crashs und Regulierungswellen journalistisch begleitet. Sein Fokus: klare Einordnung statt Buzzwords. Martin verbindet Leidenschaft für Blockchain-Technologie mit einem nüchternen Blick auf Märkte, Regulierung und makroökonomische Entwicklungen. Wenn er nicht gerade an Überschriften feilt oder an Hintergrundrecherchen sitzt, diskutiert er mit Entwicklern, Tradern und Analysten, um die Geschichten hinter den Kursbewegungen ans Licht zu holen.
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