Privatsphäre: Wie es Hoskinson mit Cardano besser machen möchte

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ZKProofs und Proxy Keys gegen Diebstähle in Milliarden-Höhe – Hoskinson überlegt, wie DeFi dank Cardano privat und sicher wird.

In seinem wöchentlichen AMA (Ask Me Anything) beantwortete Charles Hoskinson am 21. November in der neuesten Auflage vorrangig Fragen zur Privatsphäre und Sicherheit auf Cardano und dessen Sidechains. Zunächst wies er jedoch darauf hin, dass eine ordentliche Entwicklung auch ihre Zeit bräuchte. Andere DeFi-Projekte hätten das in der Vergangenheit bereits missachtet, wodurch den Anwender:innen im vergangenen Jahr insgesamt 10,5 Milliarden US-Dollar gestohlen worden wären. Das wolle er mit Cardano vermeiden.

Mit der permissoned Blockchain bietet Cardano auf der Mainchain eine Basis-Schicht, die das Vertrauen im Netzwerk aufbauen und garantieren soll. Daneben gibt es die Sidechains, die in diesem Sinne keiner Governance bedürfen. Stattdessen profitieren sie von dem Vertrauen in die Basis-Schicht und können deswegen andere Modelle ausprobieren. Trotzdem soll Sicherheit und Privatsphäre bei Cardano in Zukunft über zwei andere Mechanismen garantiert werden.

Zero-Knowledge-Beweise für die Privatsphäre von NFTs

Da wären zum einen Zero-Knowledge-Beweise (ZKProofs), die Hoskinson zufolge zu einem wichtigen Werkzeug geworden seien, um Datenschutz- und Skalierbarkeitsprobleme bei Kryptowährungen und anderen Anwendungen anzugehen. Dabei sieht er insbesondere bei NFTs die Chance, mit diesen vom “Wu-Tang-Modell” wegzukommen. Das sähe vor, die NFTs auf einer Art IP-Enklave zu speichern, deren Zugang nur über “gewisse Weisen” zugänglich sei. Er verweist als Alternativ-Methode darauf, dass sie “bei Plunk große Fortschritte” hinsichtlich “eine[r] Menge Next Generation ZK-Zeug” gemacht hätten, “das [gerade] zum Leben erwacht”. Als Zeithorizont nennt er für die Etablierung dieser Beweise die nächsten 24 Monate. Dabei sieht er Cardano in einer Pole-Position:

Wir werden eine ganze Welle von ZK-Unternehmen sehen, ich denke, wir haben eine der besten Positionen der Unternehmen im Krypto-Raum, um dies zu betreiben.

Charles Hoskinson, AMA 21. November 2021

Cardano in Zukunft mit Proxy Keys

Darüber hinaus überlege Hoskinson schon länger, in Zukunft Proxy-Keys einzuführen. Dabei gestaltet sich der Aufbau folgendermaßen: Cardano lässt anstelle von einer Blockchain drei Keychains nebeneinander laufen. Eine für die Ausgabenschlüssel, eine für die Staking-Schlüssel und eine für die Voting-Schlüssel. Die letzten beiden würden auf einer neuen Chain zusammengefasst werden. Das Ergebnis aus dieser Zusammenführung nennt man dann Proxy Keys. Wie der Cardano-Gründer erklärt, ist die Idee dieser Proxy Keys:


Eine Transaktion zu unterzeichnen, die es diesen Schlüsseln ermöglicht, im Namen des ursprünglichen Schlüsselbundes zu handeln.

Charles Hoskinson, AMA 21. November 2021

Der große Vorteil wäre, dass dadurch die Proxy Keys auf der Hot Wallet liegen könnten, während die Main Chain, die die Ausgabeschlüssel beinhaltet, auf der Cold-Infrastruktur (wie Papier oder Hardware Wallets) weitergeführt werden würde. Dadurch hätte man zunächst eine stärkere Separierung der Hot und Cold Wallets. Die Proxy Keys würden mit dem Hauptschlüsselbund über sogenannte Snarks wieder verbunden werden. Dabei handelt es sich um spezielle kryptografische Beweise, mit denen eine Partei nachweisen kann, dass sie über bestimmte Informationen verfügt, ohne diese Informationen preiszugeben.

Privatheit ist weiterhin ein Problem für Regulatorem

Mit diesen Schlüsseln wäre Cardano ein privates System, dass private Abstimmungen und private Aufträge ermöglicht, aber zugleich Transparenz auf der Main-Chain sichert. Auf dieser könne man die Proxy Keys weiter identifizieren. Zudem zeigen die Wallets weiterhin die Präferenzen der Nutzer:innen. Trotzdem sind Hindernisse auf dem Weg zu diesen Proxy Keys zum einen regulatorische Fragen und zum anderen, dass “sie dazu neigten, das System stark aufzublähen”. Dennoch ist Hoskinson hinsichtlich dieses Ansatzes optimistisch. Er sagt:

Es wird etwas später auf der Roadmap kommen müssen. Also zweites Halbjahr 2022, wahrscheinlich weil es so viel zu tun gibt. Aber wir suchen definitiv nach einem Protokoll, das Sinn macht.

Charles Hoskinson, AMA 21. November 2021

Cardano befindet sich wie die meisten Altcoins heute auf einem Abfahrtstrend. In den letzten 24 Stunden verlor die sechstgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung rund 1,15 Prozent und notiert aktuell auf 1,79 US-Dollar.


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