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Cardano-Kurs erholt sich – doch On-Chain-Daten warnen

On-Chain-Analyse Cardano konnte zuletzt deutlich zulegen und profitiert von einer verbesserten Stimmung im Krypto-Markt. Gleichzeitig zeigen On-Chain-Daten zunehmende Verkäufe großer Investoren und steigende...

Cardano-Kurs erholt sich – doch On-Chain-Daten warnen

On-Chain-Analyse 

Cardano konnte zuletzt deutlich zulegen und profitiert von einer verbesserten Stimmung im Krypto-Markt. Gleichzeitig zeigen On-Chain-Daten zunehmende Verkäufe großer Investoren und steigende Aktivität älterer Coins. Wie nachhaltig ist die aktuelle Erholung wirklich?

Louis Blümlein

06.03.2026, 19:0005.03.2026

Beitragsbild: Shutterstock

| Steht die Cardano-Erholung auf wackeligen Beinen?

Der Cardano-Kurs konnte in den vergangenen Tagen wieder spürbar an Momentum gewinnen. Nach einer längeren Phase schwächerer Marktstimmung legte ADA zeitweise deutlich zu und verzeichnete eine Rally von rund zehn Prozent. Trotz dieser positiven Bewegung stellt sich jedoch die Frage, wie nachhaltig der Anstieg tatsächlich ist. Mehrere Marktdaten deuten darauf hin, dass hinter der Rally weiterhin strukturelle Risiken stehen könnten.

Cardano-Kurs mit starker Erholung

Der Cardano-Kurs konnte in den vergangenen Tagen spürbar an Momentum gewinnen. Nach einer längeren Phase schwächerer Marktstimmung legte ADA zeitweise um rund zehn Prozent zu und profitierte damit von der zuletzt verbesserten Stimmung im gesamten Krypto-Sektor. Während sich Bitcoin und Ethereum wieder stabilisieren konnten, griff auch bei vielen Altcoins eine leichte Erholung, und Cardano gehörte zu den Projekten, die davon profitieren konnten.

Trotz dieser positiven Bewegung bleibt der Kurs jedoch weiterhin deutlich unter früheren Hochs und bewegt sich insgesamt in einer vergleichsweise schwachen Marktstruktur. Die jüngste Rally wirkt daher eher wie eine technische Erholung innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrends als wie der Beginn einer nachhaltigen Trendwende.

Ein Blick auf die Order-Flow-Daten zeigt, dass ein großer Teil der jüngsten Kursbewegung aus dem Derivatemarkt stammt. Das bedeutet, dass vor allem Trader mit gehebelten Positionen auf steigende Kurse gesetzt haben, während die tatsächliche Nachfrage im Spotmarkt, also der direkte Kauf von ADA, vergleichsweise schwach blieb.

Order-Flow-Daten bei ADA / Quelle: Velo.xyz

Solche Konstellationen sind im Krypto-Markt nicht ungewöhnlich. Derivate können kurzfristig starke Kursbewegungen auslösen, weil Trader mit Hebel auf kleine Preisveränderungen reagieren und dadurch zusätzliche Dynamik in den Markt bringen.

Gleichzeitig entsteht dadurch aber auch ein strukturelles Risiko. Wenn ein Kursanstieg hauptsächlich von gehebelten Positionen getragen wird, kann er ebenso schnell wieder kippen. Sobald Gewinne realisiert werden oder Positionen geschlossen werden müssen, entsteht zusätzlicher Verkaufsdruck. Besonders kritisch wird die Situation, wenn eine starke Hebelpositionierung aufgebaut wird und Liquidationen einsetzen.

Aktuell bewegt sich die Positionierung zwar noch in einem moderaten Bereich und zeigt keine extreme Überhitzung. Dennoch bleibt die Rally anfällig, solange sie nicht stärker durch tatsächliche Spot-Nachfrage unterstützt wird.

Bewegung älterer ADA Coins nimmt deutlich zu

Auch On-Chain-Daten liefern Hinweise darauf, dass während der jüngsten Erholung verstärkt Coins bewegt wurden. Ein wichtiger Indikator hierfür ist das sogenannte Spent Coins Age Band. Diese Kennzahl zeigt, wie viele Coins aus älteren Beständen plötzlich wieder transferiert werden. Am 3. März wurden rund 93 Millionen ADA über die Blockchain bewegt. Nur zwei Tage später lag dieser Wert bereits bei über 143 Millionen ADA. Das entspricht einem Anstieg der Aktivität um rund 54 Prozent innerhalb kurzer Zeit.

ADA Coin-Aktivität steigt / Quelle: Santiment

Mittlerweile ist dieser Wert wieder auf etwa 81 Millionen ADA zurückgegangen. Der vorherige Anstieg bleibt jedoch bemerkenswert. Wenn ältere Coins plötzlich bewegt werden, deutet das häufig darauf hin, dass Investoren ihre Bestände nach längerer Haltezeit wieder aktiv nutzen. In vielen Fällen geschieht dies, um Positionen zu reduzieren oder Gewinne mitzunehmen. Gerade während kurzfristiger Kurserholungen kommt es häufig vor, dass langfristige Halter solche Bewegungen nutzen, um Liquidität aus dem Markt zu ziehen.

Wale reduzieren ihre ADA-Bestände

Parallel dazu zeigt sich auch bei großen Marktteilnehmern ein ähnliches Bild. Daten aus der Blockchainanalyse zeigen, dass sogenannte Wale, also Investoren mit besonders großen ADA-Beständen, zuletzt ebenfalls verstärkt Coins verkauft haben.

Allein in der vergangenen Woche wurden rund 210 Millionen ADA im Wert von etwa 56,7 Millionen US-Dollar abgestoßen. Solche Bewegungen können erheblichen Einfluss auf die Marktstruktur haben, da große Investoren einen beträchtlichen Teil der Liquidität im Markt kontrollieren.

Wenn Wale ihre Bestände reduzieren, verstärkt sich häufig der Verkaufsdruck im Markt. Gleichzeitig kann eine solche Entwicklung auch das Vertrauen kleinerer Investoren beeinträchtigen, da große Akteure oft als Orientierung für Marktstimmung wahrgenommen werden. Diese Verkäufe tragen dazu bei, dass die allgemeine Marktstimmung rund um Cardano weiterhin eher vorsichtig bleibt.

Wale reduzieren Bestände / Quelle: Santiment

Fazit zum aktuellen ADA-Kurs

Die jüngste Erholung des Cardano-Kurses zeigt, dass sich die Stimmung im Krypto-Markt insgesamt etwas verbessert hat. Kurzfristig konnte ADA von dieser Entwicklung profitieren und eine spürbare Rally starten. Gleichzeitig zeigen mehrere On-Chain-Signale jedoch, dass die Marktstruktur weiterhin fragil bleibt. Der Anstieg wird stärker vom Derivatemarkt getragen, während gleichzeitig ältere Coins bewegt werden und größere Investoren ihre Bestände reduzieren.

Diese Kombination erhöht das Risiko, dass kurzfristige Kursanstiege schneller wieder unter Druck geraten. Ob Cardano eine nachhaltige Trendwende einleiten kann, wird daher vor allem davon abhängen, ob sich die Nachfrage im Spotmarkt deutlich erhöht und langfristige Investoren wieder stärker in den Markt zurückkehren. Erst wenn sich diese strukturelle Nachfragebasis stabilisiert, könnte aus der aktuellen Erholung eine dauerhafte Aufwärtsbewegung entstehen.

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